
Feld 2 – Cluster 4 – Rollen & soziale Verhaltensmuster
Dieses Cluster untersucht die Mechanismen der Rollenbildung,
durch die sich stabile soziale Verhaltensmuster entwickeln
und wiederholen.
Im Mittelpunkt stehen die Dynamiken,
durch die Verhalten innerhalb von Beziehungen
und sozialen Kontexten stabilisiert wird.
Wie Orientierung innerhalb von Mirror entsteht
System Mirror
↓
Feld 2 – Zwischenmenschliche Dynamik
↓
Cluster 4 – Rollen & soziale Verhaltensmuster
↓
6 Subtypen
↓
25 Erkenntniseinheiten

Subtyp 1 – Situative Rollenaktivierung
Dieser Subtyp untersucht Situationen,
in denen soziale Kontexte
bestimmte Rollen und Verhaltensweisen automatisch aktivieren.
Im Mittelpunkt stehen Mechanismen,
durch die Verhalten an die jeweilige Situation angepasst wird,
ohne bewusst gesteuert zu werden.


Subtyp 2 – Interpersonelle Verhaltensstabilisierung
Dieser Subtyp untersucht Situationen,
in denen sich zwischen denselben Personen
stabile Verhaltensmuster entwickeln.
Im Mittelpunkt stehen Mechanismen,
durch die Verhalten innerhalb von Beziehungen
vorhersehbar und dauerhaft konsistent bleibt.
Subtyp 3 – Verhaltensfixierung durch Rollenbindung
Dieser Subtyp untersucht Situationen,
in denen Verhalten
an eine feste soziale Rolle gebunden wird.
Im Mittelpunkt stehen Mechanismen,
durch die Rollenidentitäten Veränderung erschweren
und bestehende Muster stabilisieren.


Subtyp 4 – Rollenwechselprobleme
Dieser Subtyp untersucht Situationen,
in denen unterschiedliche Rollenanforderungen
nicht reibungslos miteinander verbunden werden können.
Im Mittelpunkt stehen Dynamiken,
durch die Unsicherheit,
Übertragungseffekte
oder Verhaltenskonflikte zwischen verschiedenen Kontexten entstehen.
Subtyp 5 – Rekursive Interaktionsmuster
Dieser Subtyp untersucht Situationen,
in denen sich Verhalten
durch wiederholte wechselseitige Reaktionen stabilisiert.
Im Mittelpunkt stehen Mechanismen,
durch die Beziehungen immer wieder ähnliche Dynamiken hervorbringen.


Subtyp 6 – Externe Rollenzuschreibung
Dieser Subtyp untersucht Situationen,
in denen Verhalten
durch die Erwartungen und Zuschreibungen anderer stabilisiert wird.
Im Mittelpunkt stehen Mechanismen,
durch die soziale Umgebungen bestimmte Rollen bestätigen
und dadurch dauerhaft aufrechterhalten.
