
Feld 2 – Cluster 1 – Subtyp 2 – Verlustorientierte Bewertung
Dieser Subtyp untersucht Mechanismen, durch die Optionen aufgrund der Vermeidung erwarteter negativer Folgen bevorzugt werden.
Im Mittelpunkt stehen Mechanismen, durch die erwartete Verluste, Nachteile oder Risiken die Bewertung von Optionen beeinflussen.
Wie Orientierung innerhalb von Decision entsteht
Decision
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Feld 2 – Präferenzbildung & Bewertungsarchitektur
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Cluster 1 – Optionsbezogene Bewertung
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Subtyp 2 – Verlustorientierte Bewertung
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3 Erkenntniseinheiten

1. EE – Warum mögliche Verluste oft stärker wirken als mögliche Gewinne
Diese Erkenntniseinheit untersucht,
warum erwartete Verluste das Entscheidungsgewicht einer Option häufig stärker beeinflussen
als gleich große erwartete Vorteile.


2. EE – Warum Menschen häufig Risiken vermeiden möchten
Diese Erkenntniseinheit untersucht,
warum die Erwartung möglicher negativer Folgen die Bewertung von Optionen verändert
und dadurch Alternativen mit geringerem Verlustpotenzial bevorzugt werden.
3. EE – Warum die Angst vor negativen Folgen Präferenzen verändern kann
Diese Erkenntniseinheit untersucht,
warum erwartete Nachteile die Attraktivität einer Option verringern können,
selbst wenn sie gleichzeitig erhebliche Vorteile verspricht.

Phänomenraum
Wo dieser Mechanismus als Phänomen sichtbar werden kann:
Selbst & innere Orientierung → Selbstwertschutz durch Entwertungsvermeidung

Wenn ein möglicher Ausgang als persönlicher Verlust oder als Entwertung der eigenen Person bewertet wird, kann die entsprechende Handlungsoption an Attraktivität verlieren. Dadurch kann eine selbstwertbedrohliche Situation bereits im Vorfeld eher vermieden werden.
