
Feld 2 – Cluster 4 – Subtyp 4 – Kompensationslogik
Dieser Subtyp untersucht Mechanismen, durch die Bewertungskriterien miteinander verrechnet oder voneinander getrennt behandelt werden.
Im Mittelpunkt stehen Mechanismen, durch die Vorteile und Nachteile verschiedener Bewertungskriterien gegeneinander abgewogen oder unabhängig voneinander bewertet werden.
Wie Orientierung innerhalb von Decision entsteht
Decision
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Feld 2 – Präferenzbildung & Bewertungsarchitektur
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Cluster 4 – Bewertungsorganisation
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Subtyp 4 – Kompensationslogik
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3 Erkenntniseinheiten

1. EE – Warum Nachteile akzeptiert werden, wenn die Vorteile groß genug erscheinen
Diese Erkenntniseinheit untersucht,
warum Nachteile innerhalb einer Entscheidung akzeptabel werden können,
wenn ihre Wirkung durch ausreichend starke Vorteile ausgeglichen wird.


2. EE – Warum unterschiedliche Menschen dieselben Vor- und Nachteile unterschiedlich verrechnen
Diese Erkenntniseinheit untersucht,
warum dieselben Stärken und Schwächen zu unterschiedlichen Entscheidungen führen können,
weil Menschen sie unterschiedlich gegeneinander ausgleichen.
3. EE – Warum Entscheidungen oft von Ausgleichsprozessen geprägt sind
Diese Erkenntniseinheit untersucht,
warum Präferenzen häufig aus dem Ausgleich konkurrierender Bewertungskriterien entstehen
und nicht durch einzelne isolierte Vor- oder Nachteile bestimmt werden.

Phänomenraum
Wo dieser Mechanismus als Phänomen sichtbar werden kann:
Selbst & innere Orientierung → Selbstwertkompensation

Wenn ein Nachteil in einem Bereich durch einen Vorteil in einem anderen Bereich ausgeglichen werden kann, können alternative positive Selbstwertquellen besondere Bedeutung erhalten. Dadurch kann eine Selbstwertbeeinträchtigung über einen anderen Bewertungsbereich kompensiert werden.
Phänomenraum
Wo dieser Mechanismus als Phänomen sichtbar wird:
Selbst & innere Orientierung → Selbstwertkompensation
Wenn die eigene Person relativ zu anderen bewertet wird, kann eine günstige Vergleichsposition zu einer alternativen Quelle positiver Selbstbewertung werden. Dadurch kann relative Aufwertung dazu beitragen, eine an anderer Stelle entstandene Selbstwertbeeinträchtigung auszugleichen.

