
Feld 2 – Cluster 3 – Subtyp 2 – Vergleichsbasierte Bewertung
Dieser Subtyp untersucht Mechanismen, durch die Optionen im Verhältnis zu anderen Optionen oder Referenzpunkten bewertet werden.
Im Mittelpunkt stehen Mechanismen, durch die Vergleiche die Bewertung einzelner Optionen verändern.
Wie Orientierung innerhalb von Decision entsteht
Decision
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Feld 2 – Präferenzbildung & Bewertungsarchitektur
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Cluster 3 – Kontextuelle Bewertungsmodulation
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Subtyp 2 – Vergleichsbasierte Bewertung
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4 Erkenntniseinheiten

1. EE – Warum Optionen selten für sich allein bewertet werden
Diese Erkenntniseinheit untersucht,
warum Optionen ihr Entscheidungsgewicht häufig erst im Vergleich mit anderen Alternativen erhalten
und nicht unabhängig voneinander bewertet werden.


2. EE – Warum Vergleiche Attraktivität verändern können
Diese Erkenntniseinheit untersucht,
warum dieselbe Option unterschiedlich attraktiv erscheinen kann,
wenn sich die Vergleichsgrundlage verändert.
3. EE – Warum dieselben Optionen in unterschiedlichen Umgebungen unterschiedlich wirken
Diese Erkenntniseinheit untersucht,
warum identische Optionen je nach Entscheidungskontext unterschiedlich bewertet werden,
obwohl sich ihre Eigenschaften nicht verändern.


4. EE – Warum Attraktivität oft relativ statt absolut entsteht
Diese Erkenntniseinheit untersucht,
warum die Attraktivität einer Option vom jeweiligen Vergleichsumfeld abhängt
und nicht als feste Eigenschaft der Option selbst entsteht.
Phänomenraum
Wo dieser Mechanismus als Phänomen sichtbar wird:
Selbst & innere Orientierung → Selbstwerterhöhung durch relative Aufwertung
Wenn Handlungsoptionen oder Ergebnisse danach bewertet werden, wie sie die eigene Position gegenüber anderen verändern, kann eine relative Verbesserung zusätzlichen Wert erhalten. Dadurch können Optionen attraktiver werden, die eine günstigere Vergleichsposition ermöglichen.

