
Feld 1 – Cluster 6 – Reizüberlastung & Wahrnehmungsvereinfachung
Dieser Cluster untersucht Mechanismen, durch die Wahrnehmung unter hoher Informationsmenge ihre Verarbeitungsfähigkeit aufrechterhält.
Im Mittelpunkt stehen Mechanismen, durch die Informationen verdichtet, vereinfacht und ressourcenschonend verarbeitet werden, um trotz begrenzter Verarbeitungskapazitäten handlungsfähig zu bleiben.
Wie Orientierung innerhalb von Perception entsteht
Perception
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Feld 1 – Wahrnehmungsselektion & Aufmerksamkeitsfilter
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Cluster 6 – Reizüberlastung & Wahrnehmungsvereinfachung
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5 Subtypen
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23 Erkenntniseinheiten

Subtyp 1 – Wahrnehmungsverdichtung
Dieser Subtyp untersucht Mechanismen, durch die die Menge gleichzeitig berücksichtigter Informationen reduziert wird.
Im Mittelpunkt stehen Mechanismen, durch die Wahrnehmung Informationen auswählt und verdichtet, um die Belastung der Informationsverarbeitung zu verringern.


Subtyp 2 – Strukturverdichtung
Dieser Subtyp untersucht Mechanismen, durch die komplexe Informationen in kompaktere Wahrnehmungseinheiten überführt werden.
Im Mittelpunkt stehen Mechanismen, durch die einzelne Informationen zu übergeordneten Strukturen zusammengefasst und dadurch effizienter verarbeitet werden.
Subtyp 3 – Ökonomische Heuristik
Dieser Subtyp untersucht Mechanismen, durch die Wahrnehmung vereinfachende Orientierungsmuster zur ressourcenschonenden Informationsverarbeitung nutzt.
Im Mittelpunkt stehen Mechanismen, durch die vereinfachte Verarbeitungsstrategien den Aufwand der Wahrnehmung reduzieren und schnelle Orientierung ermöglichen.


Subtyp 4 – Muster – vor – Detail – Selektion
Dieser Subtyp untersucht Mechanismen, durch die Wahrnehmung Muster und Zusammenhänge gegenüber Einzelinformationen bevorzugt verarbeitet.
Im Mittelpunkt stehen Mechanismen, durch die übergeordnete Strukturen Vorrang vor detaillierten Einzelinformationen erhalten und dadurch die Komplexität der Wahrnehmung reduziert wird.
Subtyp 5 – Konkurrenzinduzierte Vereinfachung
Dieser Subtyp untersucht Mechanismen, durch die konkurrierende Reize zu einer vereinfachten Informationsverarbeitung führen.
Im Mittelpunkt stehen Mechanismen, durch die hohe Reizkonkurrenz die Wahrnehmung dazu veranlasst, Informationen stärker zu filtern, zu verdichten oder auf wesentliche Merkmale zu reduzieren.

