
Feld 3 – Cluster 3 – Subtyp 7 – Risikorelativierung
Dieser Subtyp untersucht Mechanismen, durch die die wahrgenommene Bedeutung eines Risikos verändert wird.
Im Mittelpunkt stehen Mechanismen, durch die Vergleiche, Neubewertungen oder Verantwortungsverschiebungen die Bewertung potenzieller Risiken verändern.
Wie Orientierung innerhalb von Decision entsteht
Decision
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Feld 3 – Unsicherheits-, Risiko- & Antizipationsarchitekturen
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Cluster 3 – Risikoverarbeitung
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Subtyp 7 – Risikorelativierung
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6 Erkenntniseinheiten

1. EE – Warum Risiken unterschiedlich groß erscheinen können
Diese Erkenntniseinheit untersucht,
warum identische Risiken je nach gewähltem Bezugsrahmen unterschiedlich groß oder bedeutsam erscheinen können, obwohl sich ihr objektives Ausmaß nicht verändert hat.


2. EE – Warum Vergleiche die Wahrnehmung von Gefahren verändern
Diese Erkenntniseinheit untersucht,
warum der Vergleich eines bestehenden Risikos mit anderen Risiken seine subjektive Bedeutung verändern kann, ohne dass sich das Risiko selbst verändert.
3. EE – Warum Risiken manchmal kleiner erscheinen, als sie objektiv sind
Diese Erkenntniseinheit untersucht,
warum die Einordnung eines bestehenden Risikos in einen größeren Zusammenhang seine subjektive Bedeutung verringern kann, ohne dass sich das Risiko selbst verändert.


4. EE – Warum Neubewertung die Bedeutung eines Risikos verändern können
Diese Erkenntniseinheit untersucht,
warum neue Vergleichs- oder Kontextinformationen die Bewertung eines bereits bekannten Risikos verändern können, obwohl keine neuen Risiken entstanden sind.
5. EE – Warum Menschen Risiken in größere Zusammenhänge einordnen
Diese Erkenntniseinheit untersucht,
warum Risiken häufig nicht isoliert bewertet werden, sondern ihre subjektive Bedeutung erst durch die Einordnung in größere Zusammenhänge entsteht.


6. EE – Warum die Bedeutung eines Risikos von seiner Interpretation abhängen kann
Diese Erkenntniseinheit untersucht,
warum identische Risiken trotz gleicher Informationslage unterschiedlich bewertet werden können, weil ihre subjektive Bedeutung wesentlich durch ihre Interpretation und Einordnung bestimmt wird.
