
Feld 3 – Cluster 2 – Subtyp 3 – Unsicherheitsreduktion
Dieser Subtyp untersucht Mechanismen, durch die Unsicherheit als Bestandteil einer Situation akzeptiert wird.
Im Mittelpunkt stehen Mechanismen, durch die auf eine weitere Verringerung bestehender Unsicherheit verzichtet wird.
Wie Orientierung innerhalb von Decision entsteht
Decision
↓
Feld 3 – Unsicherheits-, Risiko- & Antizipationsarchitekturen
↓
Cluster 2 – Unsicherheitsverarbeitung
↓
Subtyp 3 – Unsicherheitsakzeptanz
↓
6 Erkenntniseinheiten

1. EE – Warum Menschen manchmal trotz fehlender Gewissheit handeln
Diese Erkenntniseinheit untersucht,
warum Menschen Entscheidungen treffen können, obwohl wichtige Informationen fehlen
und der Ausgang einer Situation ungewiss bleibt.


2. EE – Warum Entscheidungen auch ohne vollständige Information möglich sind
Diese Erkenntniseinheit untersucht,
warum Menschen auch unter unvollständiger Informationslage Entscheidungen treffen
und Handeln nicht von vollständigem Wissen abhängt.
3. EE – Warum manche Menschen besser mit Ungewissheit leben können als andere
Diese Erkenntniseinheit untersucht,
warum sich Menschen darin unterscheiden, wie gut sie fortbestehende Unsicherheit akzeptieren können,
und wie diese Fähigkeit ihr Entscheidungsverhalten beeinflusst.


4. EE – Warum Akzeptanz eine Alternative zur Kontrolle sein kann
Diese Erkenntniseinheit untersucht,
warum Unsicherheit nicht immer kontrolliert oder beseitigt werden muss,
sondern ihre bewusste Akzeptanz eine eigenständige Form des Umgangs mit Ungewissheit darstellt.
5. EE – Warum Sicherheit nicht immer die Voraussetzung für Handlungsfähigkeit ist
Diese Erkenntniseinheit untersucht,
warum wirksames Handeln auch ohne vollständige Sicherheit möglich bleibt
und fehlende Gewissheit Entscheidungen nicht zwangsläufig verhindert.


6. EE – Warum Menschen lernen können, mit offenen Zukunftsfragen umzugehen
Diese Erkenntniseinheit untersucht,
warum die Fähigkeit, trotz offener Zukunftsfragen handlungsfähig zu bleiben,
durch Erfahrung und Übung weiterentwickelt werden kann.
