
Feld 4 – Cluster 3 – Perspektivische Verzerrung
Dieser Cluster untersucht Mechanismen, durch die Informationsverarbeitung durch begrenzte oder dominierende Blickwinkel systematisch verzerrt wird.
Im Mittelpunkt stehen Mechanismen, durch die bestimmte Perspektiven, Bezugsrahmen oder Betrachtungsebenen bevorzugt werden und dadurch die Verarbeitung von Informationen einseitig beeinflussen.
Wie Orientierung innerhalb von Perception entsteht
Perception
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Feld 4 – Verzerrungsmechanismen der Informationsverarbeitung
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Cluster 3 – Perspektivische Verzerrung
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5 Subtypen
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19 Erkenntniseinheiten

Subtyp 1 – Perspektivbegrenzung
Dieser Subtyp untersucht Mechanismen, durch die alternative Perspektiven systematisch nicht berücksichtigt werden.
Im Mittelpunkt stehen Mechanismen, durch die die Informationsverarbeitung auf einen begrenzten Blickwinkel beschränkt wird und andere Perspektiven unberücksichtigt bleiben.


Subtyp 2 – Perspektivzentrierung
Dieser Subtyp untersucht Mechanismen, durch die ein bestimmter Bezugsrahmen oder Standpunkt die Informationsverarbeitung dominiert.
Im Mittelpunkt stehen Mechanismen, durch die ein einzelner Betrachtungsrahmen die Einordnung und Bewertung von Informationen unverhältnismäßig stark prägt.
Subtyp 3 – Kontextreduktion
Dieser Subtyp untersucht Mechanismen, durch die relevante Kontextinformationen systematisch an Einfluss verlieren.
Im Mittelpunkt stehen Mechanismen, durch die Informationen unabhängig von ihrem situativen oder strukturellen Zusammenhang verarbeitet werden und dadurch ihre Einordnung verzerrt wird.


Subtyp 4 – Ebenenausblendung
Dieser Subtyp untersucht Mechanismen, durch die bestimmte Analyse- oder Betrachtungsebenen systematisch nicht berücksichtigt werden.
Im Mittelpunkt stehen Mechanismen, durch die einzelne Erklärungsebenen aus der Informationsverarbeitung ausgeschlossen werden und dadurch ein unvollständiges Verständnis entsteht.
Subtyp 5 – Perspektivexpanision
Dieser Subtyp untersucht Mechanismen, durch die ein einzelner Blickwinkel auf Bereiche übertragen wird, für die er nur begrenzt geeignet ist.
Im Mittelpunkt stehen Mechanismen, durch die ein bestehender Bezugsrahmen über seinen angemessenen Geltungsbereich hinaus verallgemeinert und auf weitere Informationsbereiche angewendet wird.

