
Feld 3 – Cluster 6 – Systemische Perspektivstabilisierung
Dieser Cluster untersucht Mechanismen, durch die Perspektiven bestehen bleiben, weil sie in umfassendere Denk-, Bedeutungs- oder Weltbildsysteme eingebettet sind.
Im Mittelpunkt stehen Mechanismen, durch die die Vernetzung einer Perspektive mit anderen Deutungen und übergeordneten Erklärungssystemen ihre langfristige Stabilität erhöht.
Wie Orientierung innerhalb von Perception entsteht
Perception
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Feld 3 – Perspektiven- & Deutungsstabilisierung
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Cluster 6 – Systemische Perspektivstabilisierung
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5 Subtypen
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21 Erkenntniseinheiten

Subtyp 1 – Netzwerkstabilisierung
Dieser Subtyp untersucht Mechanismen, durch die Perspektiven bestehen bleiben, weil sie durch andere Perspektiven gestützt werden.
Im Mittelpunkt stehen Mechanismen, durch die die wechselseitige Vernetzung mehrerer Perspektiven ihre gemeinsame Stabilität erhöht.


Subtyp 2 – Systemische Veränderungskosten
Dieser Subtyp untersucht Mechanismen, durch die Perspektiven bestehen bleiben, weil ihre Veränderung umfangreiche Folgeveränderungen erfordern würde.
Im Mittelpunkt stehen Mechanismen, durch die die enge Verknüpfung einer Perspektive mit weiteren Deutungsstrukturen den Aufwand ihrer Veränderung erhöht und dadurch ihre Stabilität begünstigt.
Subtyp 3 – Rahmenstabilisierung
Dieser Subtyp untersucht Mechanismen, durch die Perspektiven durch übergeordnete Deutungsrahmen stabilisiert werden.
Im Mittelpunkt stehen Mechanismen, durch die umfassendere Denk- und Interpretationsrahmen die Beständigkeit einzelner Perspektiven absichern.


Subtyp 4 – Geschlossene Erklärungssysteme
Dieser Subtyp untersucht Mechanismen, durch die Perspektiven bestehen bleiben, weil sie Teil konsistenter und in sich geschlossener Erklärungssysteme sind.
Im Mittelpunkt stehen Mechanismen, durch die sich gegenseitig bestätigende Erklärungsstrukturen alternative Deutungen ausschließen und bestehende Perspektiven stabilisieren.
Subtyp 5 – Systemverankerung
Dieser Subtyp untersucht Mechanismen, durch die Perspektiven bestehen bleiben, weil sie in umfassendere Denk- und Bedeutungssysteme eingebettet sind.
Im Mittelpunkt stehen Mechanismen, durch die die Einbindung einer Perspektive in übergeordnete Wissens-, Bedeutungs- oder Weltbildsysteme ihre Veränderbarkeit verringert und ihre langfristige Stabilität erhöht.

